Holz
Kratzer auf poliertem Holz
Betupfen Sie die Stellen einige Male mit einer 1:1 Mischung aus Essig und Öl. Danach mit einem weichen Wolltuch abreiben.
Abnutzungsschäden an Stuhlbeinen oder Türecken
Die meist heller gewordenen Stellen sollten Sie erst reinigen und dann mit einem Retuschierstift einfärben. Größere Abnutzungsstellen reinigen, leicht anschleifen und dann den passenden Lasurlack oder die entsprechende Beize verwenden. Zur richtigen Behandlung wenden Sie sich am besten zunächst an Ihr Möbelfachgeschäft.
Tiefe Schrammen
füllt man mit Möbelwachs oder Holzkitt im passenden Farbton. Je nach Oberfläche mit Lack oder Lasur schützen. Hat sich Furnier gelöst, kann man es mit Holzleim oder Spezialkleber wieder befestigen oder auch in Teilen erneuern. Nach Möglichkeit immer erst eine Probebehandlung an nicht sichtbarer Stelle durchführen!
gewachste Flächen
Normale Pflege
Abstauben oder feucht mit Wasser oder Pflanzenseife nachwischen, mit Bienenwachs-Pflegeemulsion, nach dem Trocknen mit fusselfreiem Leinentuch
Lacke und Kunststoffe
Damit der neue Lack "noch lange nicht ab" ist...
Die Vielfalt an Lacksorten ist so groß, daß Sie unbedingt die Herstellerangaben zur Pflege beachten sollten.
Folienbeschichtete Oberflächen
Diese Kunststoffbeschichtung wird, wie ein Furnier auch, auf eine Unterplatte geklebt. Farben und Mustern sind keine Grenzen gesetzt. Auch Holzarten und -strukturen werden in Kunststoff nachgebildet, um den Hauptvorteil dieser Oberflächen zu nutzen: vollkommene Pflegeleichtigkeit!
Tip
Schützen Sie Lackflächen vor Tesafilm, Aufklebern oder Gummi - sie enthalten, wie übrigens einige Kunststoffe auch, Lösungsmittel, die die Lackschicht angreifen. Sie können kleine Filzstückchen zum Beispiel unters Telefon kleben. Abgeplatzte Beschichtung läßt sich mit einem Lackstift oder Tupflack ausbessern. Wichtig gerade bei speziellen Farben: Anspruchsvolle Hersteller bieten Lackreparatur im exakten Farbton.
Leder
Routinereinigung
Mit weichem, feuchtem Tuch abstauben. Nicht farbechte Textilien können sich im Gebrauch auf Rein-Nappaleder übertragen!
Gründliche Reinigung + Pflege
1-2 mal jährlich (am besten nach der Heizsaison) Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und Leder damit behandeln; mit klarem Wasser nachreiben. Mit neutraler, farbloser Ledermilch/-balsam nachbearbeiten. Vor jeder Pflege zuerst reinigen.
Speisen- und Fettentfernung
Groben Schmutz mit Holzspachtel o.ä. entfernen; danach Natur- oder Neutralseife in handwarmen, destilliertem Wasser auflösen und Leder damit behandeln; mit klarem Wasser nachreiben; mit Wolltuch trocknen.
Entfernen von Flüssigkeiten
Sofort mit Saugfähigem Papier oder weißem Baumwolltuch aufsaugen; nicht reiben; eventuell Natur- oder Neutralseife in handwarmem Wasser auflösen und Leder großflächig behandeln; mit klarem Wasser nachreiben; mit Wolltuch trocknen.
Rauhleder Routinereinigung
Vorsichtig absaugen (mit weichem Bürstenvorsatz); beanspruchte Stellen mit weicher Kleider-, Gummi-, Kunststoffbürste oder Schaumstoffschwamm aufrauhen.
Gründliche Reinigung + Pflege
wie bei Rein-Nappaleder, jedoch zur Imprägnierung keinesfalls Ledermilch verwenden, sondern ein umweltfreundliches Spray. Angetrockneten Schmutz mit harter Bürste aufrauhen, dann absaugen.
| Lederarten |
Routinereinigung |
gründliche Reinigung und Pflege |
Speisen und Fettentfernung |
Entfernen von Flüssigkeiten |
Rein-Nappaleder (Rein-Anilin) Semi-Nappaleder (Semi-Anilin) Pigment- Nappaleder
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mit weichem, feuchtem Tuch abstauben.
Nicht farbechte Textilien können sich im Gebrauch auf Rein-Nappa- leder übertragen
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1-2 mal jährlich Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und Leder damit behandeln; mit Wasser nachreiben. Mit neutraler, farbloser Ledermilch,- Balsam nachbearbeiten. Vor jeder Pflege zuerst reinigen |
groben Schmutz mit Spachtel aus Holz o. ä. entfernen; danach Natur oder Neutralseife in destiliertem Wasser auflösen und Leder behandeln; mit Wasser nachreiben; mit Wolltuch trocknen; noch verbleibende Flecken ziehen ins Leder ein
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Sofort mit saugfähigem Papier oder weißem Baumwolluch aufsaugen; nicht reiben; eventuell Natur- oder Neutralseife in handwarmem destilliertem Wasser auflösen und Leder großflächig behan- deln; mit klarem Wasser nachreiben; mit Wolltuch trocknen
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Rauhleder
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vorsichtig absaugen; beanspruche Stellen mit weicher Bürste oder Schaum stoffschwamm aufrauhen
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wie oben, jedoch zur Reinigung keine Ledermilch verwenden, nur Spray; angetrockneten Schmutz mit harter Bürste aufrauhen und absaugen
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wie oben, jedoch aufrauhen wenn das Leder ge- trocknet ist
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wie oben, jedoch eventuelle Nach- behandlung wie bei der Routine- reinigung
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Stoffe
Wissens-Stoff für die richtige Pflege
Regelmäßiges Ausbürsten mit einer weichen Bürste oder Absaugen mit der Polsterdüse gehören natürlich zur Grundpflege für alle Stoffarten. Immer in Strichrichtung arbeiten! Beachten Sie unbedingt die Reinigungsvorgaben der Hersteller, vor allem beim Fleckentfernen. Jedes Material verlangt eine spezielle Behandlung.
Leinen nicht mit Wasser behandeln, sonst entstehen häßliche Ränder. Seide nur chemisch reinigen! Nie Wasser anwenden, da sich Flecken bilden. Synthetische Chemiefasern: Staubsaugen mit der Polsterdüse genügt zur Pflege. Trockenflecken ausbürsten. Feuchte Flecken lassen sich mit einem Küchentuch gut aufnehmen, danach mit einem nicht zu nassen Tuch und leichter Feinwaschmittellösung behandeln. Manche Stoffe neigen zur Pillingbildung. Die kleinen Knötchen entstehen zum Beispiel bei Baumwoll- oder Viskose-Flachgeweben sowie bei der Reibung von Natur- und Kunstfasern. Dieser natürliche Gebrauchseffekt ist kein Grund zur Reklamation.
Mikrofaserstoffe sind besonders pflegeleicht und daher gerade für Familien mit Kindern z.B. sehr zu empfehlen. Diese Stoffe sind Farb und Lichtecht und antistatisch.
Flecken sollten sofort
- und zwar von Rand weg nach innen entfernt werden! Je nach Mikrofasermaterial führen unterschiedliche Fleckentfernern zum Erfolg, meistens reicht jedoch ein leichte Feinwaschmittellösung- auch bei Rotwein, Kaffe Fruchtsäfte, Lippenstift etc. Verwenden Sie jedoch auf keinen Fall Alkohol (Nitrolöser, Nagellackentferner o.ä.) bei der Fleckentfernung.
Seide
Absaugen, hin und wieder mit Polstershampoo oder aufgeschäumtem Feinwaschmittel behandeln. Verwenden Sie bitte grundsätzlich zur Reinigung destilliertes Wasser. Seide nur chemisch reinigen lassen, da sich leicht Wasserflecken bilden!
Mohair
Lebendig Mohair ist nicht nur ein seltenes und damit teures Naturprodukt der Angora- bzw. Mohairziege, es besitzt auch einen hohen Gebrauchswert: Mohair atmet - es kann Körperfeuchtigkeit "aufsaugen", speichern und wieder abgeben und ist so ideal geeignet für komfortable Polsterbezüge. Mohair ist sehr strapazierfähig, antistatisch und schwer entflammbar. Es nimmt wenig Schmutz auf und ist leicht zu reinigen.
Charakter Durch Umwelteinwirkungen auf die Tiere sind nicht alle Fasern gleichmäßig. Schwarze und sogenannte "tote" Haare sind ein Echtheitsbeweis. Knoten, die bei Gebrauch des Möbelstücks herausfallen können, sind nicht zu vermeiden. Die entstehende kleine Florstelle schließt sich von selbst.
Pflegeleicht Für die regelmäßige Reinigung genügen der Staubsauger oder eine weiche Bürste (bitte Strich bürsten). Florschattierungen lassen sich durch leichtes Anfeuchten der gesamten Fläche mit einem feuchten Leinentuch beheben; bitte vor dem erneuten Benutzen 24 Stunden trocknen lassen oder sanft trockenfönen.
Flockstoffe
Ob Torte, Filzstift oder Cola, dieser Bezug gibt alles restlos wieder her. Wichtig ist nur, daß Sie sofort "in Aktion" treten: Eventuelle Reste entfernen, Flüssigkeit abtupfen und Flecken mit handwarmen Wasser und milder Seife einschäumen und mit kreisenden Bewegungen entfernen.
Fasern nach dem Trocknen mit einem Tuch oder einer weichen Bürste wieder aufrichten.
Metall
Metall allgemein Um Metallmöbel vor möglicher Korrosion, beispielsweise durch Luft- oder Griffeuchtigkeit, zu schützen, können ihre Oberflächen vom Hersteller speziell bearbeitet sein. Für jedes harte oder weiche, behandelte oder unbehandelte Metall gibt es entsprechende Polituren. Was für das eine Metall geeignet ist, kann für das andere schädlich sein. Lassen Sie die Politur möglichst nicht antrocknen. Rillen bei Verzierungen erreichen Sie mit einer weichen Babyzahnbürste. Metalle sollten ganz vorsichtig gereinigt werden, damit ihre Oberfläche nicht verkratzt.
Stahl Bei unlackierten Stahlmöbeln gehört Rost zur Patina der Zeit. Mit feiner Stahlwolle und sanftem Druck ist er wegzubekommen, Kratzer sind aber kaum zu vermeiden. Besser geschützt ist lackierter oder pulverbeschichteter Stahl. Wenn Sie Ihr Stahlmöbel feucht reinigen, trocknen Sie unbedingt mit einem weichen Tuch gut nach.
Eisen Um seine Ursprünglichkeit und seine Farbtiefe zu erhalten, werden Eisenmöbel für innen weder lackiert noch versiegelt. Das naturbelassene Material braucht eine besondere Pflege, um Ansätze von Oxidation zu verhindern oder zu beseitigen. Hochwertige Eisenmöbel fürs Freie dagegen sind heute so behandelt, daß ihnen Wind und Wetter nichts anhaben können.
Chrom, Messing, Kupfer Mit einem weichen Tuch sollten Sie solche Elemente regelmäßig blankreiben. Zur Reinigung genügt meist ein feuchter Lappen und Spülmittel, klar nachspülen und trockenpolieren. Nie scheuern! Flecken auf Chrom lassen sich mit einem feuchten Tuch und etwas Natriumbikarbonat behandeln. Rost beseitigen Sie mit dem Metallreiniger. Und so wird poliertes Kupfer blitzblank: Mit heißer Sauerkrautbrühe abwaschen, kalt nachwaschen und mit weichem Lederlappen polieren! Messing läuft leicht an. Nie mit groben Putzmitteln reinigen! Salz oder Essig hilft bei starker Verschmutzung. Unlackiertes Messing kann mit einer Paste aus Salz und Zitronensaft gereinigt werden.
Edelstahl (rostfrei) Mit einem Stahlreiniger lassen sich die meisten Schönheitsprobleme beseitigen. Essig oder andere Säuren können Flecken verursachen. Einrichtungselemente aus Edelstahl können Sie mit etwas Spüli im Wasser pflegen (rasch nachtrocknen!). Hochglanzpolierter Edelstahl sollte ab und zu etwas Politur bekommen. Für Spülbecken gibt es praktische Spezialschwämme, die bereits natürliche Pflegestoffe enthalten oder durch einen Spritzer Spüli auf der Pflegeseite aktiviert werden.
Nickel oder schwarz vernickelte Oberflächen Heißes Wasser ohne Zusätze anwenden, mit Tuch oder Zeitungspapier nachpolieren. Dunkle Flecken lassen sich mit Kochsalz abreiben. Stark verschmutzte Teile können Sie mit feuchter Zigarettenasche reinigen.
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